Gier kennt keine Grenzen – Amazon bietet Wikileaks Dokumente für Kindle

51wtZ3CeGiL._SL500_AA266_PIkin3,BottomRight,-11,34_AA300_SH20_OU02_

Nicht politischer Druck, sondern ein Verstoß gegen die AGBs, waren der Grund das die Webseiten von Wikileaks nicht mehr auf den Amazon Servern liegen. So sähen die Geschäftsbedingungen von Amazons Web-Dienstleistungen vor, dass der Kunde die Rechte an den Inhalten halte und deren Einsatz niemandem Schaden zufüge. „Es ist klar, dass Wikileaks nicht über die Rechte an den vertraulichen Dokumenten verfügt“, argumentierte Amazon. Auch könne bei der großen Zahl von 250 000 Depeschen nicht gesichert sein, dass durch deren Veröffentlichung nicht Unschuldige wie etwa Menschenrechtler in Gefahr gerieten.
Das hindert Amazon jedoch nicht auf den Wikileaks Zug aufzuspringen um noch ein bisschen Geld damit zu verdienen. So bietet der Versandriese seit neuestem eine Kindle Version der US Diplomaten Depeschen an. Dabei handelt es sich zwar nicht um die Original Texte, sondern vielmehr um die Analysen und Schlussfolgerungen von The Guardien und der New York Times. Viele Amazon User lassen Ihren Unmut  über die Geldgeilheit Amazons in den Rezensionen freien Lauf.

This is Shameless and despicable. How could Amazon refuse to provide service to wikileaks based on the sensitive information they were releasing and then attempt to profit from that information. This is simply wrong.

Both comments and pings are currently closed.

Comments are closed.