Wikileaks Operation Payback – Nach Postfinance.ch nun Mastercard.com down

Wikileaks - Operation Payback

Nachdem gestern schon die Seite der schweizerischen Postfinance  unter dem Druck einer DDOS (Distributed Denial of Service)-Attacke zusammengebrochen ist, wurde heute die Webseite von Mastercard ins Visier von Operation Payback genommen. Die Website der schweizerischen Bank Postfinance ist seit Montagabend durch Botnetz-Angriffe lahmgelegt, nachdem sie bekannt gegeben hat, dass sie das Konto von Wikileaks gesperrt hat.  Für die ganze Story weiterlesen klicken…

Die Seite ist nicht gehackt worden, aber die Techniker haben noch keine Mittel gefunden, die Angriffe abzuwehren. Kunden der Bank können vorerst keine Online-Transaktionen vornehmen. Als gestern auch Mastercard bekannt gab keine Überweisungen an Wikileaks mehr entgegenzunehmen, geriet die Homepage von Mastercard wenig später unter schweren Beschuss..
mastercard Wikileaks Operation Payback – Nach Postfinance.ch nun Mastercard.com down

Zur Stunde ist die Seite wieder erreichbar,  jedoch sehr langsam

Wie die BBC berichtet hat auch VISA soeben bekannt gegeben keine Transaktionen zugunsten von Wikileaks durchzuführen. Die Liste der Geld-Institute die Wikileaks Zahlungen verweigern umfasst also nun: Postfinance, VISA, Mastercard, Paypal, Moneybookers(schon im August).

Aufgerufen hat zu der Operation Payback (Facebook Seite / Twitter Hauptquatier) eine anonyme Gruppe Hacker, die so gegen die Sperrung der Konten protestieren will. Auch die Website der schwedischen Staatsanwaltschaft ist zum Ziel von Angriffen geworden – der Grund: sie haben den Twitter Hashtag #wikileaks für sich gesichert.

Operation Payback:

“We will fire at anyone that tries to censor WikiLeaks. Until we stop being angry”

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