Das Kind im Mann geweckt – Indoor Mini RC Hubschrauber fliegen -Unterschiede der Amewi Firestorm Modelle

Trendspektors Mini RF Hubschrauber Amewi 25070 - Firestorm Alloy

Der Technik Nerd in mir hat schon lange nach einem Indoor Funk Hubschrauber geschielt. Und letzten Cyber Monday war es dann soweit. Der Amewi Firestorm Alloy* landete im Warenkorb. Bei 18€ inkl. kostenlosem Versand kann man eigentlich nichts falsch machen. Heute ist er dann endlich angekommen. Nach der dritten Flugsession kann ich sagen: Wieder etwas gefunden wo ich richtig schlecht drin bin, dass mir aber Riesen Spass macht. Aber alles der Reihe nach.

DHL war heute mal extrem früh da. Schon um 9:30Uhr klingelte der übliche Bringscherge und drückte mir 3 Pakete in die Hand. Zwei davon haben mich erstmal nicht interessiert, (Weihnachtsgeschenke von Kunden meiner Frau), das dritte wurde aber direkt aufgemacht. Der Amazon Verpacker war so freundlich mir 12(!)x den gleichen 30€ Weingutschein mit in das Paket zu knallen. Mit Gutschein meine ich Werbung. Es gibt keinen Code oder ähnliches. Ihr kennt die Drecksdinger ja bestimmt alle. Weiterlesen

Der Hubschrauber selber macht auf den ersten Blick einen wertigen Eindruck. Bei der 25070 Alloy Version der Firestorm Serie ist der stärkste Akku verbaut, und das USB Ladekabel ist auch schon dabei. Das USB-Kabel ist Pflicht. Ansonsten muss man den Heli via kabelverbindung mit den sechs Batterien der Fernbedienung aufladen.  Das Ladekabel hat eine rote LED verbaut, die sich abschaltet sobald der Heli voll geladen ist.  Auf Amazon ist die Auswahl an Amewi  Funk Helikoptern* fast schon zu groß. Der Verkaufschlager ist die Firestorm Serie. Hier gibt es die erste Generation 25042*, die Gold Version* und den Alloy*. Der größte und entscheidene Unterschied liegt im Akku. Der Gold liegt im Mittelfeld mit einem  3,7 V 120 mAh starken Akku. Der Alloy Akku mit 3,7 V 200 mAh liegt deutlich über der Kapazität der Basisversion (3,7 V 85 mAh).

Der Gold und Alloy haben gegenüber dem Plastikaufbau der ersten Version, ein Gestänge aus Aluminium. Und ich kann jetzt schon sagen: je stabiler desto besser. Als einziger der drei hat der Awemi Firestorm 25064 Gold eine Turbo Taste. Preislich liegen alle ziemlich nah beieinander. Die Basis Version, der Firestorm 25042* kostet bei Amazon aktuell 24,98€. Für nur einen Euro mehr bekommt man aber schon den Firestorm 25064 Gold*, der mit Alugestänge und Turbo Taste daher kommt. Der preiswerteste ist der Firestorm 25070* Alloy mit 22,98€. Diese Version hat wie der Gold ein Alugestänge, es fehlt der Turbo Schalter (Update: Es gibt einen. Damit ist der gerade Auslfug deutlich schneller). Pluspunkt ist hier jedoch der starke Akku. Ich vermisse die Turbo Taste bisher nicht. Für den Indoor Bereich ist der Heli schnell genug. Also Finger weg von der ersten Version, und immer zum Gold oder Alloy greifen.

Vielmehr Unterschiede zwischen den Versionen gibt es nicht. Alle RC Helikopter der Firestorm Serie kommen mit USB Ladekabel, Ersatz Heckrotor und ohne Batterien für die Fernbedienung. Die Flugeigenschaften sind bei allen gleich gut. Und auch größer dürfte der indoor Hubschrauber nicht sein. Um damit in der Wohnung rumzudüsen sind die Firestorms einfach perfekt.

Der erste Flug

Nach ca. 15 Minuten war der Heli vollständig geladen und ich habe im Wohnzimmer den ersten Start probiert. Der kleine Hubschrauber funktioniert nach dem Gyro Prinzip. Es gibt 2 Paar Rotorblätter unter einer Gyrostange die den Helikopter im Flug stabilisiert. Der Heckrotor ist nicht wie bei realen Flugmaschienen vertikal sondern horizontal angebracht.  Abheben ist denkbar einfach.  Den linken Hebel der Fernbedienung nach vorne gedrückt und der Firestorm hebt senkrecht ab. Der linke Hebel hat keine Rückstellfeder. Er verbleibt immer in der letzten Stellung was das Fliegen deutlich vereinfacht. Der Rechte Hebel schnellt immer in die 0-Stellung zurück. Mit dem rechten Hebel steuert man den die Richtung und Drehung des Helikotpers.

Man neigt am Anfang dazu zu spät zu reagieren und zu übersteuern. Nach 5 Minuten hatte ich mich daran gewöhnt und konnte den Helikotpter in der Luft auf einer Höhe halten, sowie vor und zurück fliegen.  Richtig schwer wird es wenn man lange Kurven fliegen möchte. Irgendwie stelle ich mich zu blöd an. Es ist mir in ca. 25 Minuten netto Flugzeit nicht gelungen flüssig vom Flur durch die Tür ins Wohnzimmer und zurück zu fliegen. In der Luft stehen bleiben, den Heli drehen bis er in die richtige Richtung zeigt und dann den geradeaus Flug fortsetzen: Null Problem. Aber flüssig in einem durch, ist eine Herausforderung. Beim Versuch durch die Bude zu fliegen habe ich bisher ca. 8-12 Crashes gebaut. Von zuviel Gas und es ging unter die Decke über zu wenig Gas und der Heli  knallt auf den Boden ist alles dabeil Das man mal gegen die Wand oder ein Möbelstück fliegt, brauche ich ja gar nicht erst zu erwähnen.

Bis auf ein paar Kratzer an den Flügeln und einem nicht weiter tragischem Bruch einer Kufenaufhängung (tropfen Pattex kann das richten) ist aber nicht viel passiert. Aber mir ist vollkommen klar das wenn sich meine Flugkünste nicht rapide bessern, wird DHL mir in diesem Jahr nicht den letzen Hubschrauber geliefert haben. Ein bisschen blöd sind die Ladepausen. Nach gut 10 Minuten Flug ist Schicht und der Heli muss wieder ans Netz. Der Alloy brauch ca. 20 Minuten bis er via Usb aufgeladen ist. Ich spiele echt mit dem Gedanken mir einen zweiten zu bestellen. Eventuell hat Amazon ja ein Herz für mich und packt den Firestorm Gold die nächsten Tage in den Adventskalender.

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