Swag ist Jugendwort des Jahres

Jedes Jahr wählt der Langenscheidt Verlag das Jugendwort des Jahres. Der Begriff Swag hat es dieses Jahr auf Platz 1 geschafft.  Swag steht für Style, coole Ausstrahlung und Bling Bling (und Gehirnamputation). Die Jury zeigte sich vor allem durch die rasche Verbreitung des Swag beeindruckt. Bekannt gemacht hat den Swag der österreichische Aushilfsrapper Money Boy. Sein Youtube Clip „Dreh den Swag auf“ wurde 14 Millionen mal angeklickt und brachte ihm neben einem Plattenvertrag und Geld auch viel Spott und Häme ein. Ich wusste lange Zeit nicht ob der Typ einen verarschen will, oder ob er wirklich denkt dass er es drauf hat. Auf den zweiten Platz landete Fail/Epic Fail, welches ein häufig benutzter Begriff in Internetforen ist um einen besonders peinlichen oder dummen Post zu beschreiben. Auch wenn ich Swag für ein hirnrissiges Unwort halte, ist es immer noch besser als die Top Drei Jugendwörter aus 2010:  Platz 1: Niveaulimbo, Platz 2: abhartzen, Platz 3: Gammelfleischparty.  Wenn die Jugend heute wirklich dauerhaft und nachhaltig diese Begriffe in der Alltagssprache benutzt, dann wundert mich gar nix mehr. Epic Fail! Für den „Dreh den Swag auf“ Clip weiterlesen.

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Moneyboy – Dreh den Swag auf

Das Original – Turn my Swag on

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