Nicht Schweden sondern Großbritannien hat Freilassung von Julian Assange verhindert

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Wie der Guardien berichtet, hat nicht Schweden sondern England selber Einspruch gegen die Freilassung von Wikileaks Gründer Julian Assange eingelegt.  Allgemein wurde gestern angenommen das Schweden für den Einspruch gegen das Urteil auf Kaution verantwortlich war. Die schwedische Staatsanwaltschaft dementierte das aber heute in einem Gespräch mit dem Guardian. Karin Rosander, Pressesprecherin der schwedischen Staatsanwaltschaft im Interview:

“”The decision was made by the British prosecutor. I got it confirmed by the CPS this morning that the decision to appeal the granting of bail was entirely a matter for the CPS. The Swedish prosecutors are not entitled to make decisions within Britain. It is entirely up to the British authorities to handle it.” (“Die Entscheidung wurde von der britischen Anklage gemacht. Mir wurde heute morgen von der CPS bestätigt, das der Einspruch gegen den Kautionsantrag eine alleinige Entscheidung der CPS war. Die Schwedische Staatsanwaltschaft hat kein Recht innerhalb Großbritanniens Entscheidungen zu treffen. Es obliegt ganz alleine den Britischen Behörden diese Sache zu regeln.”)

Assanges Verteidiger zeigten sich geschockt von dieser Nachricht, da die britische Staatsanwaltschaft (The Crown Prosecution Service (CPS)) sie im Glauben gelassen hat der Einspruch kam von Schweden.  Aus diesem Grund werden die Schweden keine neuen Beweise und Untersuchungsergebnisse an die Briten liefern. Karin Rosander:

“The Swedish authorities are not involved in these proceedings. We have not got a view at all on bail.” (“Die schwedischen Behörden sind in den Prozessverlauf nicht involviert. Wir haben keinen Überblick was das Kautionsverfahren angeht”)

Nachdem die Aussagen der Schweden bekannt wurden, hat die CPS bestätigt das der Antrag Assange in Haft zu lassen von den britischen Staatsanwälten gestellt wurde.

Es wird nun immer deutlicher das im Fall Julian Assange vieles politisch Motiviert ist. Für die USA ist es deutlich einfacher ein britisches Gericht zu beeinflussen als ein schwedisches. Es würde ins Bild passen, wenn bald von Großbritannien aus Anklage gegen den Wikileaks Chef eröffnet werden würde. Irgend ein Vergehen wird sich schon finden lassen, sodass Julian Assange weiter in Haft bleibt.

Der Anwalt von Julian Assange. Mark Stepehns, gibt sich zuversichtlich. Wie er der BBC mitteilte, sind mittlerweile auch die 240.00 Pfund (290.000€) Kaution zusammen.

“Julian’s supporters have come through for him so we look like we’re on target, but we can’t give certainty until the banks have opened,”

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